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Essen und Trinken im Naheland


"Dibbegucker 2010" - Gutes vom Rind - traditionell, bewährt, zeitgemäß"

Rindfleisch als hochwertiges regionales Lebensmittel hat gerade im ländlichen Raum im Soonwald und an Nahe und Glan eine lange Tradition und galt und gilt wie auch immer zubereitet als ein ganz besonderes Essen. Aber Rindfleisch ist nicht nur an Sonn- und Festtagen als Braten oder in Scheiben als Steak eine beliebte Köstlichkeit, sondern bereichert in vielen Variationen auch die Alltagsküche.

Zudem hat es in der Freizeit als hervorragendes Grillgut immer mehr Freunde und Genießer gewonnen.

Lange Zeit bestimmte das Hausrind als Nutztier auch die Kulturlandschaften unserer Heimat und war als Zugarbeitstier und als Milch- und Fleischlieferant ein wichtiger Erwerbszweig für viele Landwirte. Durch Strukturveränderungen in der Landwirtschaft und sich änderndes Verbraucherverhalten verlor die Fleischerzeugung in hiesigen Raum an Bedeutung.

Fast in Vergessenheit geraten war zum Beispiel das "Glanrind", das bereits im 18.Jahrhundert an Glan und Donnersberg gezüchtet wurde und seit dieser Zeit im Westerwald, in der Eifel und im Hunsrück als beliebtes und vielseitiges Nutztier eingesetzt wurde. Seit Mitte der Achtziger Jahre wurde diese besondere Rasse wieder entdeckt und vor dem endgültigen Verschwinden gerettet.

Heute ist durch lebhafte Präsenz auf Bauernmärkten, Tierschauen und Artikeln in der Fachpresse ein reges Interesse am Glanrind zu verzeichnen, das mittlerweile sogar als Landschaftspfleger getestet wird. Vor allem hat es aber als hochwertiges Fleischprodukt wieder Einzug in die gehobene regionale Küche gefunden und wird von mehreren Züchtern an Nahe und Glan angeboten.

Um dieses Frischeprodukt geht es beim diesjährigen Dibbeguckerwettbewerb, zu dem der 1.Vorsitzende von Gastland Nahe e.V. Matthias Harke und Regina Gerten vom DLR Rheinhessen – Nahe – Hunsrück aufrufen. Gewünscht ist der regionale Bezug auch der Zutaten, um das Bewusstsein für die hohen Qualitätsprodukte gerade aus der Region des Naturparks Soonwald-Nahe zu sensibilisieren.

Auch in diesem Jahr werden der Phantasie keine Grenzen gesetzt, um Rindfleisch in seinen vielfältigen Variationen, gekocht, gedünstet, gebraten, gegrillt, kalt oder heiß, am Stück, in Scheiben oder Würfeln und Streifen wieder zu entdecken oder neue Kreationen zu entwickeln.

Gastland Nahe e.V. und das "Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum – Rheinhessen – Nahe – Hunsrück" in Bad Kreuznach wollen mit ihrer gemeinsamen Initiative, die seit 1995 durchgeführt wird, das Speiseangebot bei den Festen rund um die Naheweinstraße regionaltypisch bereichern, aber auch der heimischen Gastronomie und den Winzerbetrieben Anregungen geben, um neben Standardgerichten typische Gerichte der Region in Verbindung mit dem Nahewein anzubieten.

Eine kompetente und prominente Jury wird am 09. April aus den Einsendungen das Nahelandgericht des Jahres 2010 auswählen. Der Einsender oder die Einsenderin des Dibbeguckers des Jahres wird auf jeden Fall zu einer Ballonfahrt über das Nahetal während des Ballonfahrertreffens im Juli eingeladen.

Unterstützt wird die Aktion auch dieses Jahr von Herrn Direktor Schunck von dem DLR in Bad Kreuznach und Landwirtschaftsdirektor a.D. Wolfgang Stöhr. Die Zubereitung der Speisen liegt in den bewährten Händen von Küchenmeister Heinz Kaul.

Rezeptideen bitte bis 21. März 2010 an

Gastland Nahe e.V.
Postfach 1534
55505 Bad Kreuznach

oder info@gastlandnahe.de

Informationen zum "Dibbegucker" und zu "Gastland Nahe" im Internet unter www.gastlandnahe.de

Von links nach rechts:
Wolfgang Stöhr, Küchenmeister Heinz Kaul, Naheweinkönigin Sarah Schmitt und Matthias Harke.

Nach "Rilles Ralles" (1995), der "Grumbeereworscht" (1996), der "Riesling-Gemüse-Rahmsupp" (1997), dem "Riesling-Geschnetzelten" (1998) , dem "Nahetaler Ofenschlupfer" (1999), dem "Kartoffelgulasch" (2000), dem "Sommerkartoffelsalat mit Ruccola" (2001) der "Rehgulaschsuppe nach Schinderhannes Art" (2002), der "Kerner – Brockelbohnesupp" (2003), dem "sauer eingelegten Kerbefisch" (2004), der "Wildkräutersuppe" (2005) und dem "pikanten Käsekräuterwickel" (2006), den "Quarkteigtorteletts" mit verschiedenen Füllungen (2007) und Hähnchen mit Zwetschen von Wolfgang Hornberger (2008) drehte sich 2009 alles um "Nudel und Pasta, Wasserspatze und Spätzle. Wir sind sehr gespannt auf das neue Nahelandgericht 2010!

 


 
 

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