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Die Weingartenidee Neben
vielen Initiativen von Gastland Nahe e.V. ist der Weingarten die
rheinland-pfälzische Antwort auf den bayrischen Biergarten.Dabei soll der Weingarten nicht als Konkurrenz zum Biergarten verstanden werden, sondern vielmehr als eine zusätzliche Attraktion, die das gastliche Deutschland seinen Besuchern aus dem In - und Ausland bietet. Die Weingarten Idee wurde 1988 im Weinbaugebiet Nahe geboren und hat sich in dieser Zeit rasant entwickelt. Inzwischen gibt es allein an der Nahe schon etwa 100 Betriebe, bei denen man ab Frühjahr im Weingarten sitzen kann. Über die Hälfte davon haben sich in einem jährlich neu erscheinenden "Weingartenführer" zusammengeschlossen und animieren mit ihrer Aktion "Weingarten Paß" auf sympathische Weise zum Besuch ihrer Betriebe.
Der Weingarten ist ein Platz der Farben, der Blumen, der Wärme, des Spiels von Sonne , Licht und Schatten, mit einem Hauch des Südens. Unter Rosen und Reben eine gute Brotzeit, seinen "Handkäs mit Musik", eine kulinarische Köstlichkeit der Region oder auch nur seinen Schoppen oder sein Remischen zu genießen, das ist das Motto der Weingarten Idee, ein Stück gelebter Weinkultur. Die Idee hat inzwischen längst die Grenzen des Weinanbaugebietes Nahe übersprungen. Man findet Weingärten bereits in den benachbarten Weinbaugebieten, aber vereinzelt auch schon außerhalb der Weinbauregionen in ganz Deutschland, wie zum Beispiel in Berlin, in Bremen, in Augsburg oder in Passau. 'Es ist Tradition geworden, jedes Jahr an "Christi Himmelfahrt", einem der beliebten Ausflugstage im Mai, die "Weingarten - Saison im Nahetal" offiziell zu eröffnen. ![]() Dies geschieht stets im Beisein hoher Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien, wie deutschen Weinköniginnen, Weinbaupräsidenten, Ministern und Staatssekretären oder auch im Jahr 2000 mit dem Schauspieler Horst Janson, die an diesem Tag einige ausgesuchte Weingärten besuchen . 1988 eröffnete der damalige Weinbauminister von Rheinland Pfalz, Dieter Ziegler, die ersten Weingärten an der Nahe. Für ihn war diese Idee die ideale Verbindung der Interessen von Weinwirtschaft, Gastronomie und Tourismus. |
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"Empfohlene Weingärten im gastlichen Weinland an der Nahe" |
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"20 Jahre Weingärten an Nahe, Glan und im Soonwald" |
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"Die Vielfalt der Weingärten entdecken" Zu einer spannenden und abwechslungsreichen Weingartentour hatte Gastland Nahe Vorsitzender Matthias Harke zur diesjährigen symbolischen Weingarteneröffnung eingeladen. Ein Erlebnis der besonderen Art war dann der ebenfalls neue Weingarten in Meisenheims ehemaliger Volksschule. Geschäftsführer Norbert Görner veranschaulichte die Geschichte dieses Vorzeigeprojektes und führte nach der Begrüßung durch Stadtbürgermeister Volker Waelder und Beigeordnetem der VG Karlfried Göllner die erstaunten Gäste durch die humorvoll, geistreich und ästhetisch gestalteten Räumlichkeiten des Erlebnishotels und auf die gemütlichen und einladenden Terrassen des Weingartens. Als besondere Überraschung bekam jeder noch eine kleine „Schultüte“ überreicht.
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Eröffnung der Weingartensaison 2006 am 25. Mai 2006 "Weingärten im Naturpark Soonwald - Nahe" |
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"Weingärten an Nahe und Glan und im Soonwald" Neben vielen Initiativen von Gastland Nahe e.V. ist der Weingarten die rheinland-pfälzische Antwort auf den bayerischen Biergarten. Unter dem Motto "Weingärten an Nahe und Glan und im Soonwald" hat Gastland Nahe e.V. auch in diesem Jahr am Himmelfahrtstag, den 05.Mai, symbolisch die Weingartensaison 2005 eröffnet. Leider hatte der nostalgische Reisebus, mit dem die Delegation in den letzten Jahren ausgesuchte Weingärten anfuhr, einen Getriebeschaden und musste nur einen Tag vorher absagen. Trotzdem gelang es dem Vorsitzenden von Gastland Nahe e.V., Matthias Harke, in den wenigen verbleibenden Stunden noch einen gleichwertigen Ersatz zu besorgen. Mit einem ehemaligen Bus der Wiesbadener Stadtwerke, einem liebevoll restaurierten Mercedes Benz Baujahr 1960 ging es dann pünktlich vom Bad Kreuznacher Bahnhof Richtung Kirschroth, wo man dem Vorstandsmitglied und der ehemaligen Deutschen Weinkönigin Edelgard Bauer – Finther ein Ständchen zum runden Geburtstag brachte. Begleitet wurde der Vorstand um Matthias Harke von besonderen Gästen: Naheweinkönigin Angela Zuck, die ehemalige Deutsche Edelsteinkönigin Nadine Härter, Martin Kliemann, Chefregisseur beim WDR in Köln, die Filmemacherin und Journalistin Monika Kirschner und nicht zuletzt Bäckermeister Heiko Heintz, der während der Fahrt für frische Brötchen sorgte. Der Ehrenvorsitzende von Gastland Nahe Rainer Jäck führte eine hochrangige Delegation aus Berlin an: Staatssekretär und Bezirksbürgermeister a. D. Rüdiger Jakesch, auch Vater des Partnerschaftsweinberges in Berlin, Hans Rietz, der Direktor der Schwedischen Handelskammer in Berlin sowie vier leitende Mitarbeiter des Wirtschaftssenates. Der Vizepräsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Berlin, Klaus Dieter Richter, der die Weingartenidee in der Hauptstadt an der Spree umsetzen will, bedauerte außerordentlich, dass er aus Krankheitsgründen kurzfristig die Tour absagen musste. Über eine landwirtschaftlich reizvolle Abkürzung durch die Weinberge ging es von Kirschroth nach Merxheim in das Weingut der Familie Klein, wo im Beisein vieler Weinfreunde eine Straußwirtschaft mit Weingarten eröffnet wurde. Ortsbürgermeister Eckhard begrüßte die Gäste und lobte die Initiative als gastronomische und kulturelle Bereicherung der Gemeinde. Naheweinkönigin Angela Zuck und Vorsitzender Matthias Harke beglückwünschten in ihren Grußworten die Familie Klein sowie die Merxheimerinnen und Merxheimer zu ihrem sehenswerten „Ort der Gastlichkeit“ und versprachen „mal mit etwas mehr Zeit wieder zu kommen“. Als nächstes Ziel wurde dann der Bier und Weingarten „Zum Radler“, einzigartig an Glan und Draisinenstrecke gelegen, angefahren. Nach einer gesungenen und gelungenen Mundartbegrüßung von Christiane Körper und der Vorstellung der Gemeinde Rehborn durch Ortsbürgermeister Conrad wurde Wein vom Disibodenberg und Hausgemachtes vom Schwein probiert. Auf der Fahrt in den Soonwald machte die Gruppe einen Abstecher in das ehemalige Eckweiler, wo die Autorin Monika Kirschner die bewegende und wohl einzigartige Geschichte der „Dorfkirche ohne Dorf“ vorstellte. Auch am Denkmal des „Jägers aus Kurpfalz“ wurde angehalten und ein Naheriesling aus den berühmten Lagen Niederhäuser Hermannsberg und Schloßböckelheimer Kupfergrube probiert, der dem Kaiser Wilhelm II bei der Einweihung des Denkmals 1913 besonders mundete und die von der Familie Maurer von der Gutsverwaltung Niederhausen – Schloßböckelheim spendiert wurde. Mit großem Interesse lauschte man den Ausführungen von Hansjochen Staege über die Geschichte und Geschichten vom Jäger aus Kurpfalz. Nächster und neuer Weingarten im Führer war dann das „Haus Gräfenbach“ der Familie Marschall, wo die Gäste vom Münchwalder Ortsbürgermeister Paul und mit selbst gemachtem Eierwein, einer Soonwälder Kartoffelsuppe und deftigen Wurstspezialitäten empfangen wurde. Als Spezialist zum Thema „Schinderhannes“ erzählte Matthias Harke vom „kurzen und wilden Leben“ des Räubers Johannes Bückler, der vor über 200 Jahren Reisenden an Nahe, Glan und im Soonwald auflauerte. Ohne überfallen zu werden fuhr man anschließend durchs Gräfenbachtal nach Bad Kreuznach ins Domina Parkhotel. Dort präsentierte die Gastgeberin Frau Ziegner gekonnt und charmant eine kleine Weinprobe und outete sich als Liebhaberin der Naheweine. Der gelungene Tag wurde durch einen Spätburgunder mit leichter Barriquenote aus dem Staatsweingut Bad Kreuznach abgerundet und bei guten Gesprächen im gemütlichen Weinkeller des Kurhauses beschlossen. Eröffnung der Weingärten an Nahe, Glan
und im Soonwald – 05.05.2005 10.00 Uhr Treffen in Bad Kreuznach Bahnhof |
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Eröffnung der Weingartensaison 2004 am 20. Mai 2004 "Premieren – Neueröffnungen im Naheland" |
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Von Bad zu Bad – „Wein und Gesundheit im Naheland“ |
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Eröffnung der Weingartensaison 2002 am 09.Mai 2002 "Burgen und Schlösser im Naheland"Unter dem Motto Burgen und Schlösser im Naheland hat Gastland Nahe e.V. auch am 09.Mai, dem Himmelfahrtstag, symbolisch die Weingartensaison 2002 eröffnet.In einem nostalgischen Reisebus der 50er Jahre und Ehrengästen und Berliner Mitgliedern ist man vom Bahnhof in Bad Kreuznach an Rheingrafenstein und Ebernburg vorbei zum Weingarten auf die Altenbaumburg gefahren. Dort wurde die Gesellschaft von der Familie Pritz nicht nur mit einem wunderbaren kühlen Rieslingsekt von der Nahe und Köstlichkeiten aus der kalten Küche empfangen sondern stilecht von einem Minnesänger willkommen geheißen und unterhalten.
Von dort ging es noch ein Stück durchs Alsenztal und dann weiter an der Moschellandsburg und der Ruine Montfort vorbei zurück an die Nahe zur nächsten Station, der Gutsverwaltung Niederhausen/ Schloßböckelheim, der ehemaligen Staatlichen Weinbaudomäne. Die heutigen Besitzer, die Familie Maurer, ließen es sich nicht nehmen, den Vorsitzenden von Gastland Nahe e.V. Matthias Harke mit seinen Ehrengästen persönlich zu begrüßen, so die Naheweinkönigin Judith Honrath, die Deutsche Edelsteinkönigin Susanne Nebert, die ehemaligen deutschen Weinköniginnen Edelgard Bauer Finter und Julia Klöckner, den stellvertretenden Bezirksbürgermeister Dieter Hapel aus Berlin Tempelhof - Schöneberg, den Landtagsabgeordneten Peter Wilhelm Dröscher, die stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Landwirtschaft und Weinbau des rheinland-pfälzischen Landtages, die Landtagsabgeordnete Friederike Ebli, den Ehrenvorsitzenden von Gastland Nahe Herrn Reiner Jäck, den Vorstand von Gastland Nahe e.V. und zahlreiche Berliner Mitglieder. Besonders
gelungen und passend zu den hervorragenden Rieslingweinen die von Alfred
Wenz und Heiko Heintz von der Bäckerinnung gestaltete
Präsentation "E gut Stick". Die gemeinsame Aktion
von Landwirten, Müllern und Bäckern aus der Region soll dem
steigenden Qualitätsbewußtsein der Verbraucher Rechnung tragen
und durch kurze Wege Frische garantieren.Durch Weinberge und Wälder ging es dann nach Burgsponheim auf den Erbacher Hof, wo Bürgermeister Kilian und die ehemalige Naheweinprinzessin Ute die Delegation gekonnt begrüßten und die Prinzessin zu einer Spezialität des Hauses, nämlich Winzerbraten mit Kartoffelklößen einlud. An der imposanten ehemaligen Benediktinerabtei Sponheim und an Schloß Mandel und Schloß Wallhausen vorbei, gelangte man zum jüngsten Weingarten an der Nahe am "Gräfenbachkeller" der Familie Reiner und Anke Eckes.
Natürlich gab es zum ersehnten Kaffee einen Rotweinkuchen und zum obligatorischen Wallhäuser Rotwein noch ein paar Anekdoten über "Mistkauten" und anderes. Der Rasen des neu gestalteten Weingartens war noch nicht begehbar, aber viele wären gerne einfach geblieben. Der
historische Bus setzte sich aber wieder in Bewegung, ließ die
Gutenburg links liegen und hielt erst wieder vor der Straußwirtschaft im Weingut der Familie Paulus in Waldlaubersheim. In wunderschönem Ambiente des Hofes war nicht nur Ortsbürgermeister Strauß zur Begrüßung gekommen, sondern als charmante Überraschung auch die ehemalige Naheweinkönigin Carmen Burkhard, die im Jahr 2000 die Weingartensaison mit eröffnete. Kaum war die hausgemachte Wildschweinsülze serviert , erschien ein Jagdhornbläserquartett und rundete die Präsentation eines der Dibbeguckerrezepte 2002 stilvoll und gekonnt ab. Fast pünktlich und nach einem Abschiedsständchen der Jagdhornbläser fuhr der Oldtimerbus dann durchs Trollbachtal an der Burg Layen vorbei zurück zur Nahe, wo man nach dem Passieren von Schloß Bretzenheim am Tagesziel, der Kauzenburg, angekommen war. In gemütlicher Runde und mit einem herrlichen Blick über das abendliche Bad Kreuznach konnte man bei Käse und Burgundern den Tag beschließen.
Mit dem Motto "Burgen und Schlösser im Naheland" wollte man nicht in Konkurrenz zum romantischen Rheintal treten, aber doch ganz bestimmt auf zahlreiche vom Massentourismus unberührte und vielen unbekannte kulturhistorische Sehenswürdigkeiten des Nahelandes hinweisen. Neben Eindrücken der reizvollen Landschaft ist es Gastland Nahe e.V. und den gastgebenden Weingärten gelungen, den Gästen auch kulinarisches aus der Region und das variationsreiche Weinangebot nahezubringen und mit dem vielfältigen Erleben eines einzigen Tages einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Natürlich kann man mit seinen Gästen oder der Familie die Tour nachfahren, man kann aber auch eigene Weingartentouren ausarbeiten, als Fahrrad- oder als Wandertour, individuell abgestimmt auf die jeweiligen Wünsche und zeitlichen Möglichkeiten. Der jährlich neu überarbeitete Weingartenführer und der dazugehörige Weingartenpass ist bei Gastland Nahe e.V., den regionalen Touristeninformationen und Verkehrsämtern oder ganz einfach in den angeschlossenen Weingärten erhältlich. Übrigens weht ab 2004 dank der großzügigen Unterstützung der Allgemeinen Zeitung in Bad Kreuznach an 50 Betrieben in der Naheregion die neue Weingartenfahne von Gastland Nahe. |
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Neben
vielen Initiativen von Gastland Nahe e.V. ist der Weingarten die
rheinland-pfälzische Antwort auf den bayrischen Biergarten.



Besonders
gelungen und passend zu den hervorragenden Rieslingweinen die von Alfred
Wenz und Heiko Heintz von der Bäckerinnung gestaltete
Präsentation "E gut Stick". Die gemeinsame Aktion
von Landwirten, Müllern und Bäckern aus der Region soll dem
steigenden Qualitätsbewußtsein der Verbraucher Rechnung tragen
und durch kurze Wege Frische garantieren.
Der
historische Bus setzte sich aber wieder in Bewegung, ließ die
Gutenburg links 
