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Königinnen-Weinberg
 
Königlicher Besuch

Am Mittwoch, 23.09.2009 besuchten die Deutsche Weinkönigin Marlies Dumsky aus Franken und die Deutsche Weinprinzessin Andrea Köninger aus Baden auf Einladung der amtierenden Deutschen Weinprinzessin Sarah Schmitt den Königinnenweinberg auf dem Kafels in Norheim.

Im Rahmen einer gegenseitigen Besuchsreise hatte Sarah ihre Kolleginnen eingeladen, um ihnen das Weinanbaugebiet Nahe mit seiner Landschaft, seinen Weinen und seinen Besonderheiten vorzustellen.


 

 
Mit dabei waren die amtierende Naheweinkönigin Caroline Spyra mit ihren Prinzessinnen Christiane, Eva und Iris. Gastland Nahe Vorsitzender Matthias Harke und Edgar Petermann holten die "königliche Gruppe" mit historischen Traktorgespannen auf dem Parkplatz des Buchenländer Hofes in Norheim ab und brachten sie zum Weinbergshaus.


Bei Weck und frisch Gebackenem von Bäckermeister Heiko Heintz aus Bosenheim und Worscht von Metzgermeister Geib aus Duchroth informierten Oswald Walg vom DLR und Matthias Harke die Gäste über das historische Weinbergshaus, den Prominentenweinberg und den Königinnenweinberg.

 

 

Bei herrlichem Sonneschein und frischem Federweißen und kühlem Wein wäre die Besuchergruppe am liebsten bis Sonnenuntergang geblieben, aber Sarah Schmitt hatte ihren Kolleginnen noch einiges vom Nahetal zu zeigen und nach zwei Stunden spannender Gespräche, Anekdoten und Geschichten brach man dann zur nächsten Station, dem Rotenfels auf.

Marlies Dumsky und Andrea Köninger waren sicher, nicht das letzte Mal im Naheland gewesen zu sein.
 
   
Königinnen-Weinberg
 
43 ehemalige Naheweinköniginnen hatten Direktor Schunck vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach und der Vorsitzende von Gastland Nahe e.V. Matthias Harke eingeladen, um am 25. Juni 2006 auf dem Kafels bei Norheim einen in Deutschland und der Welt wohl einmaligen Weinberg anzulegen.

Stolze 34 Naheweinköniginnen kamen dieser Einladung gerne nach und setzten dort eine Rieslingrebe. Jeder Weinstock wurde mit einem entsprechendem Namensschild und der Jahreszahl der Regentschaft versehen.

Die Schirmherrschaft hatte Weinbauminister
 

Professor Hendrik Hering übernommen und Staatssekretär Dr. Siegfried Englert begrüßte die Gäste und sprach von einem "vorbildlichen und Erfolg versprechenden Projekt an der Nahe", das "im Weinland Rheinland Pfalz bald Nachahmer finden wird."

Schon seit einigen Jahren suchte Matthias Harke eine geeignete Fläche, um seine Idee zu verwirklichen und fand mit dem DLR und Oswald Walg als Fachberater engagierte und kompetente Partner.
Unter der fachkundigen Leitung von Walg wurde in einer der exklusivsten und besten Lagen an der Nahe ehemaliges Weinbergsgelände rekultiviert und alles für die Anlage dieses Weinberges vorbereitet. 50 Weinreben, die jährlich den zukünftigen "ehemaligen Weinmajestäten" gewidmet werden, sind bereits gesetzt.
Matthias Harke wollte nach der Renovierung des "Historischen Weinbergshäuschens" mit "diesem besonderen und wohl einmaligen Wingert" eine weitere touristische Attraktion gerade am "Weinwanderweg Rhein – Nahe“ schaffen und damit für die wunderschöne Landschaft des Nahetals und seine hervorragende Weine werben. In ca. 57 Jahren werden dort hundert Weinköniginnen mit ihren Reben "dokumentiert" sein.

Bereits im Januar hatte man die "Ehemaligen" informiert und den Termin bekannt gegeben. Unter den 43 Majestäten waren auch sechs "Deutsche Weinköniginnen" und mindestens zwei "Deutsche Weinprinzessinnen". Die weiteste Anfahrt hatte die Naheweinkönigin von 1963/65 Waltraud Beuscher, die von der Cote d`Azur anreist.


  Mit Helma Wöllstein, die im Jahre 1950 als erste Weinkönigin das Weinanbaugebiet vertrat bis Angela Zuck 2004/2005 werden 55 Jahre Weinbaugeschichte an der Nahe repräsentiert.
Für die Initiatoren ist das ganze Projekt auch ein interessanter Modellversuch, ehemalige Weinbergslagen zu rekultivieren und als Biotop zu erhalten.

Matthias Harke von Gastland Nahe e.V. ist es aber auch wichtig, mit diesem Projekt das ehrenamtliche Engagement der vielen jungen Frauen zu würdigen, die sich für die Naheregion und ihr Weinanbaugebiet eingesetzt haben.
 
     
  
 
Fotos: Gerhard Kind    
 

Rieslingrebe für Tanja Wallhäuser

Im Rahmen des Norheimer Weinwochenendes 2008 bekam nun auch Tanja Wallhäuser als 46. ehemalige Naheweinkönigin ihre Rieslingrebe im Königinnenweinberg auf dem Kafels gewidmet. Darauf stießen Tanja Wallhäuser und der Initiator dieser Idee, der Vorsitzende von Gastland Nahe Matthias Harke, natürlich mit einem Glas Riesling an.

Angefangen mit der ersten Naheweinkönigin Helma Wöllstein von 1950/51 werden im Königinnenweinberg auf dem Kafels 58 Jahre Weinbau an der Nahe dokumentiert. Laut Weinbauberater Oswal Walg vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum in Bad Kreuznach wird in diesem Herbst die erste Lese anfallen. 100 Flaschen "Königinnenwein" werden da schon zusammen kommen, meinte Walg.


Matthias Harke hat versprochen, als Leleträger zu agieren, da er in seiner Jugend schon in einigen Guldentaler Weinbaubetrieben Erfahrung hat sammeln können. Walg und Harke hoffen, daß viele der ehemaligen Weinköniginnen als Herbschtmooge die Lese unterstützen werden.

 
   
Matthias Harke, ehemalige Naheweinkönigin Tanja Wallhäuser
  Rebstock der Weinkönigin 1974/1975 Edelgard Bauer
     

Ehemalige Naheweinkönigin Karina Krauß im Königinnenweinberg aufgenommen.

Mit Karina Krauß aus Raumbach, Naheweinkönigin 2005/2006 wurde der 45sten ehemaligen Weinmajestät im Königinnenweinberg eine Rieslingrebe gewidmet.

Neben Patin Angela Zuck, der Vorgängerin im Amt und direkte "Rebennachbarin" von Karina, gratulierten auch Gastland Nahe Vorsitzender Matthias Harke und zahlreiche Gäste.

Angefangen mit der ersten Naheweinkönigin Helma Wöllstein von 1950/51 werden im Königinnenweinberg auf dem Kafels 57 Jahre Weinbau an der Nahe dokumentiert.

 
   
Matthias Harke, ehemalige Naheweinkönigin Tanja Wallhäuser
  Eröffnung des Königinnenweinbergs
(Foto Gerhard Kind)
     
Matthias Harke gratuliert der Naheweinkönigin Sarah aus Guldental - 2007 (Foto Wolf)  
 
 
 
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